Dienstag, 25. November 2014

Machtkampf auf der Titanic

Wie die geopolitischen Auseinandersetzungen zwischen Ost und West die labile spät­kapi­ta­lis­tische Weltwirtschaft zusätzlich destabilisieren.


von Tomasz Konicz
Die Eurozone befindet sich damit in einer weitaus kritischeren Lage als die Russische Föderation, sodass selbst der begrenzte ökonomische Effekt der Sanktionen ausreichen dürfte, um den Währungsraum endgültig in Richtung Rezession und Deflation zu treiben. Der Fallout des Wirtschaftskrieges zwischen Ost und West könnte somit den berühmten letzten Tropfen darstellen, der das durch exzessive Gelddruckerei und gigantische Liquiditätsblasen zusammengehaltene Krisenfass zum Überlaufen bringt.

Die Folgen der Sanktionsspirale zwischen dem Westen und Russland manifestieren sich beispielsweise für die deutsche Autoindustrie in einem massiven Einbruch des Autoabsatzes in der Russischen Föderation, der laut dem Branchenverband VDA im August um „fast 26 Prozent“ zurückging.

http://www.streifzuege.org/2014/machtkampf-auf-der-titanic

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